01.05.2011
von: vdlp

Steuer-Identifikationsnummer bei Freistellungsaufträgen

Damit die Bank in Höhe des Sparer-Pauschbetrages  keine Abgeltungssteuer von den Erträgen aus Kapitalvermögen  abführt,  ist  es  erforderlich,  dass  ein  wirksamer  Freistellungsauftrag  vorliegt.


Für neue  Freistellungsaufträge  ab  01.01.2011  ist  es  erforderlich,  dass  die  Steuer-Identifikationsnummer des  Bankkunden  und  bei  zusammen  veranlagten  Ehegatten  auch  die  Identifikationsnummer  des Ehegatten  angegeben  wird.  Freistellungsaufträge,  welche  aus  den  Vorjahren  weiter  gelten,  werden erst  zum  01.01.2016  unwirksam,  wenn  der  Bank  keine  Identifikationsnummer  des  Bankkunden  und ggf. dessen Ehegatten vorliegt. 


 
Stand: 27. April 2012 © vdLP von der Linden & Partner Rechtsanwälte, Steuerberater - Kontakt: kanzlei@vdlp.de